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Knutfest bei der Rehborner Feuerwehr

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Innerhalb weniger Tages  gab es zwei „Knutfeste“ in Rehborn. Nach der Veranstaltung beim „Radler“ hatte nun die Feuerwehr die Bevölkerung zu dieser neuen Veranstaltungsart ans Feuerwehrhaus eingeladen. Dabei war vielen Rehbornern bisher nicht bekannt, welche Bewandtnis dieses Fest hat.

Der St. Knut-Tag wird in den skandinavischen Ländern Schweden, Norwegen und Finnland am 13. Januar gefeiert. An diesem Tag werden traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. Anschließend werden die Bäume aus der Wohnung befördert (geworfen).

Diesen Brauch gibt es inzwischen auch in Deutschland und hat jetzt in Rehborn in etwas abgewandelter Form Einzug gehalten.

Wie alljährlich hat die Feuerwehr die „ausgedienten“ Weihnachtsbäume im Ort eingesammelt und einige Anhänger voll zum Feuerwehrgerätehaus transportiert. Dort wurden sie auf dem Parkplatz des FSV-Sportplatzes bei Überwachung durch die Feuerwehr kontrolliert verbrannt.

Um die Freuerwehrkasse aufzubessern, wurden auch -wie sollte es anders sein- warme und kalte Getränke sowie Steaks und Würste vom Grill angeboten, was von den recht zahlreichen Besuchern bei Sonnenschein aber winterlichen Temperaturen gerne in Anspruch genommen wurde.

Natürlich wurde auch ein Weihnachtsbaum-Weitwurfwettbewerb durchgeführt, der mit dem Sieg von Florian Christian, der das etwas ungewöhnliche „Wurfgerät“ immerhin 8,80 Meter weit schleudern konnte, endete.

Die Veranstalter, die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrförderverein konnten mit der Resonanz dieser ersten und „neuen“ Veranstaltung sehr zufrieden sein.